Wohnüberbauung Luzernerstrasse | Littau

Programm: 102 Wohnungen mit Fokus auf Kleinwohnungen und altersgerechte Wohnungen, Bistro, Kindergarten sowie Gewerbe- und Dienstleistungsflächen | Bauherrschaft: Baugenossenschaft Matt | Eingeladener Projektwettbewerb 2025, 2. Rang | Landschaftsarchitektur: Appert Zwahlen, Cham | Lärmschutz: Gartenmann Engineering, Luzern | Visualisierungen: Atelier Tran Imagery, Luzern

Im «Talboden» zwischen Sonnenberg- und Zimmereggwald prallen Wohnbaukonzepte verschiedener Epochen sowie Gewerbeflächen unvermittelt aufeinander. Unterschiedliche Massstäbe an Bauten beschreiben den Ort. In dieser Gemengelage sticht das Wohnhochhaus Fanghöfli – zwischen den allmählich verschwindenden Häuserzeilen der nachkriegszeitlichen Gartenstadt und den neu entstehenden baulichen Grossformen – als identitätsstiftende Landmarke heraus. Es dient als formaler Anknüpfungspunkt für die Ersatzneubauten der Siedlung Luzernerstrasse der Genossenschaft Matt.

Die neuen Gebäude schaffen das Kunststück, durch das Aneinanderfügen einer einfachen geometrischen Form, differenziert und vermittelnd auf die umliegenden Strukturen zu reagieren. Aus fünf Häusern, die in der Höhe gestaffelt auf dem Terrain liegen, werden zwei grössere Baukörper gebildet. Die so entstehende Figur öffnet sich nach Norden und bezieht auf selbstverständliche Weise die nördliche Wohnüberbauung mit ein. Der vom Verkehrslärm abgewandte Innenhof bietet einen grosszügigen gemeinschaftlichen Freiraum.

Die gegenüber der heutigen Bebauung erhöhte Dichte konzentriert sich auf den Arealrand, was sich in einer selbstverständlichen Adressierung zum öffentlichen Raum hin manifestiert und die grosse, zusammenhängende Grünfläche in der Siedlungsmitte ermöglicht. Zu den angrenzenden Strassenräumen ermöglichen die Rücksprünge attraktive Vorzonen, die einen wohltuend belebten Aussenraum als Kontrapunkt zum Blockrand auf der gegenüberliegenden Strassenseite bieten. Die heutige heterogene Situation wird durch das städtebauliche Passstück beruhigt – davon profitieren nicht nur die neuen, sondern auch die bestehenden Wohnbauten in unmittelbarer Nachbarschaft.

Wohnüberbauung Luzernerstrasse | Littau

Im «Talboden» zwischen Sonnenberg- und Zimmereggwald prallen Wohnbaukonzepte verschiedener Epochen sowie Gewerbeflächen unvermittelt aufeinander. Unterschiedliche Massstäbe an Bauten beschreiben den Ort. In dieser Gemengelage sticht das Wohnhochhaus Fanghöfli – zwischen den allmählich verschwindenden Häuserzeilen der nachkriegszeitlichen Gartenstadt und den neu entstehenden baulichen Grossformen – als identitätsstiftende Landmarke heraus. Es dient als formaler Anknüpfungspunkt für die Ersatzneubauten der Siedlung Luzernerstrasse der Genossenschaft Matt.

Die neuen Gebäude schaffen das Kunststück, durch das Aneinanderfügen einer einfachen geometrischen Form, differenziert und vermittelnd auf die umliegenden Strukturen zu reagieren. Aus fünf Häusern, die in der Höhe gestaffelt auf dem Terrain liegen, werden zwei grössere Baukörper gebildet. Die so entstehende Figur öffnet sich nach Norden und bezieht auf selbstverständliche Weise die nördliche Wohnüberbauung mit ein. Der vom Verkehrslärm abgewandte Innenhof bietet einen grosszügigen gemeinschaftlichen Freiraum.

Die gegenüber der heutigen Bebauung erhöhte Dichte konzentriert sich auf den Arealrand, was sich in einer selbstverständlichen Adressierung zum öffentlichen Raum hin manifestiert und die grosse, zusammenhängende Grünfläche in der Siedlungsmitte ermöglicht. Zu den angrenzenden Strassenräumen ermöglichen die Rücksprünge attraktive Vorzonen, die einen wohltuend belebten Aussenraum als Kontrapunkt zum Blockrand auf der gegenüberliegenden Strassenseite bieten. Die heutige heterogene Situation wird durch das städtebauliche Passstück beruhigt – davon profitieren nicht nur die neuen, sondern auch die bestehenden Wohnbauten in unmittelbarer Nachbarschaft.

Programm: 102 Wohnungen mit Fokus auf Kleinwohnungen und altersgerechte Wohnungen, Bistro, Kindergarten sowie Gewerbe- und Dienstleistungsflächen | Bauherrschaft: Baugenossenschaft Matt | Eingeladener Projektwettbewerb 2025, 2. Rang | Landschaftsarchitektur: Appert Zwahlen, Cham | Lärmschutz: Gartenmann Engineering, Luzern | Visualisierungen: Atelier Tran Imagery, Luzern